Shah Rukh Khan - "Ich bringe Muslime und Hindus zum Lächeln" - 26 Januar 2013 - Blog - Bollywood Filme
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Shah Rukh Khan - "Ich bringe Muslime und Hindus zum Lächeln"
Der Bollywood-Schauspieler Shah Rukh Khan träumt von einer Welt ohne Gewalt, in der die Religionen miteinander versöhnt sind Jetzt läuft sein Film "My Name is Khan" an.

In Indien haben kürzlich Kinobesitzer meinen neuen Film abgesetzt. Besonders in Mumbai ging die Angst vor Angriffen militanter Hindus um. Ich hatte mich zuvor öffentlich dagegen ausgesprochen, dass pakistanische Kricket-Profis von Spielen in Indien ausgeschlossen werden sollten. Mein Haus wird seitdem bewacht. Dort halten sich zurzeit mehr Polizisten auf als Menschen, die tatsächlich darin leben. Allerdings glaube ich nicht, dass mir jemand etwas antun will. Ich fühle mich sicher. Ich bin Entertainer. Ich bin da, um dir ein Lächeln zu schenken. Ich glaube, dass niemand mir etwas antun wird, weil ich Muslime und Hindus gleichermaßen zum Lächeln bringe. Jeder Mensch hat das Recht, seinen Träumen, seinen Gedanken, seinem Glauben zu folgen. Ich träume von einer Welt ohne Gewalt, in der die Religionen miteinander versöhnt sind.

Mein Vater sagte mir immer: Du sollst weiter gehen, als man es dich gelehrt hat. Er hatte Jura studiert. Er arbeitete nicht als Anwalt, er war Geschäftsmann, doch er brachte mir bei zu argumentieren. Als ich geboren wurde, hatte er eine kleine Firma. Zwischenzeitlich wurde sie riesig, er hatte eine Flaschenabfüllanlage, ein großes Möbelgeschäft, mehrere Restaurants und ein Transportunternehmen. Als ich Teenager war, ging er bankrott. Er hatte Pech in fast allen Geschäftsfeldern. Leider habe ich nie gesehen, wie er mit etwas wirklich Erfolg hatte. Außer darin, mich zum Lachen zu bringen. Er hatte einen unglaublichen Humor.

Mein Vater war ein bewundernswerter Mann, war gebildet und sah blendend aus. Er war Freiheitskämpfer gewesen. Seine Familie stammt aus Peschawar im heutigen Pakistan. Als junger Mann zog er nach Delhi und kämpfte gegen die Briten für die Unabhängigkeit Indiens, wie es auch schon sein Vater getan hatte.

Einmal hat mein Vater mir einen schönen Gedanken erzählt: Die Zeit ist eine Frau. Und ihr Haar fällt ihr ins Gesicht. Wenn du sie erobern willst, darfst du nicht hinter ihr herlaufen. Du musst sie überholen. Wenn du eine Gelegenheit ergreifen willst, musst du ihr voraus sein und ihr ins Gesicht sehen. Du darfst nicht warten, bis die Zeit dich überholt.

Wir sind eine Familie mit zwei Glaubensrichtungen. Meine Frau ist Hindu und ich bin Muslim. Wir machen keine große Sache daraus. Manchmal fragen die Leute, wie wir unsere Kinder erziehen. Wir finden, erst wenn man eine große Sache daraus macht, bekommt man Probleme. Wenn meine Kinder mich fragen, wie und zu wem ich bete, erkläre ich es ihnen. Wenn meine Frau betet, fragen sie sie. Unsere Kinder haben Freude daran, das alles zu lernen. Wir glauben alle an die Einheit Gottes. Die Sprachen sind verschieden, das Ziel ist das gleiche. Ich sage meinen Kindern: Es ist egal, in welcher Sprache ihr sprecht, es gibt verschiedene Wurzeln, aber es ist ein Gott. Also sprechen sie manchmal die eine und manchmal die andere Sprache, so wie ein Mensch Deutsch und Englisch spricht. Sie fragen nie: Sind wir Hindus oder Muslime? Sie sind Khans.
Kategorie: Stars | Aufrufe: 103 | Hinzugefügt von: CilginTürk20
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